Unser Konzept

Wie wir arbeiten

Ein respektvoller Umgang, steht bei unserem täglichen Miteinander an oberster Stelle. Wir akzeptieren und respektieren einander so wie wir sind – denn genau so sind wir alle gut und gewollt.

In unserer Arbeit geben vier pädagogische Leitprinzipien einen guten Rahmen und eine zuverlässige Orientierung.

Unter dem Aspekt des Inklusionsprinzips ermöglichen wir jedem Menschen die volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bzw. sind dabei unterstützend tätig. Dies gelingt uns beispielsweise durch die Vermittlung in Freizeitangebote innerhalb des Stadtteils.

Wir gehen so normal wie nur möglich miteinander um, was auch das Normalisierungsprinzip besagt. Dies bedeutet, dass wir einen partnerschaftlichen Umgang miteinander haben und Menschen mit Behinderung genau gleich behandeln wie Menschen ohne Behinderung – sei es bei Themen wie Nähe und Distanz, „Du“ oder „Sie“ sagen oder auch das Einfordern einer Entschuldigung bei falschem Verhalten.

Gleichzeitig betrachten wir die Menschen mit Behinderung aber unter dem Besonderheitsaspekt. Das heißt, dass wir nur so viel Betreuung wie nötig leisten und dabei so viel Eigenständigkeit wie möglich wahren. Allen wird dabei zugestanden, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten selbständig zu agieren.

Wir sprechen nicht über, sondern mit den Menschen! Dies heißt in der Praxis, dass wir die Menschen mit Behinderung beteiligen, sie fragen, was sie möchten, und ihnen Wahlmöglichkeiten bieten. Ganz nach dem Motto „Ich weiß doch selbst, was ich will!“ ist das Selbstbestimmungsprinzip wichtiger Bestandteil unseres Tuns.