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Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Christmann im bhz

Die Grünen-Politikerin besuchte das WerkHaus Feuerbach.

Joachim Friz, Irene Kolb-Specht und Dr. Anna Christmann

V. l. n. r.: Joachim Friz, Irene Kolb-Specht und Dr. Anna Christmann

Am 22. Juli besuchte Dr. Anna Christmann MdB das WerkHaus in Feuerbach, um über die Situation der Behindertenhilfe während der Coronakrise zu sprechen. Zu Beginn ihres Besuchs sagte Christmann, sie interessiere sich vor allem für die Schwächeren der Gesellschaft, die es besonders schwer haben und durch die Coronakrise möglicherweise noch schwerer hatten.

Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Irene Kolb-Specht, der WerkHaus-Leitung Joachim Friz und Bärbel Petersen aus dem Sozialdienst erfuhr sie mehr über die Herausforderungen der vergangenen Monate. Dabei ging es um die Werkstattschließungen und die Kommunikation mit den Beschäftigten. Außerdem berichtete das bhz über die Notbetreuung während des „Lockdown“, die Verlegung der tagesstrukturierenden Angebote in die Wohnbereiche sowie über die allgemeine Situation in den Wohnangeboten, in denen es beispielsweise zunächst an Schutzkleidung mangelte. Christmann interessierte sich ebenso für wegfallende Aufträge, wie das bhz seine Werkstätten schrittweise wieder öffnen konnte und für das im WerkHaus Feuerbach bereits eingeführte Schichtmodell, um möglichst vielen Menschen mit Behinderung wieder den Lebensbereich „Arbeit und Beschäftigung“ vor Ort zu bieten.

Diskutiert wurden auch Herausforderungen der nächsten Zeit, zu denen etwa die Bevorratung mit Schutzkleidung, Finanzierungsfragen sowie die Beschaffung von Arbeit gehören.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. Christmann für den Besuch im WerkHaus und das Interesse an der Behindertenhilfe und am bhz!