Hinweise zum Coronavirus

Informationen/Besuchsregelungen für Beschäftigte, Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer des bhz Stuttgart e.V. (Stand: 14.01.2021)

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen am bhz.

Wir bitten alle bhz´ler – Klienten, Angehörige/gesetzliche Betreuer und Mitarbeitende – um einen verantwortlichen Umgang mit den Abstands- und Hygieneregeln sowie den Hinweisen zu möglichen Infektionsherden. Diese betreffen insbesondere das öffentliche Leben und die Reisewarnungen.

Bei seiner täglichen Arbeit muss das bhz Stuttgart vor allem drei Verordnungen des Landes beachten und umsetzen:

  • Die allgemeine Corona-Verordnung
  • Die Corona-Verordnung WfbM für Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Die Corona-Verordnung Pflegeeinrichtungen

Das bhz setzt sich für hohen Infektionsschutz ein und will gleichzeitig versuchen, Menschen mit Behinderung ein individuelles und größtmögliches Recht der Teilhabe an Beschäftigung, Betreuung und Bildung sowie an sozialem und familiären Miteinander zu ermöglichen. Mehr dazu finden finden Sie im Positionspapier der Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe „Selbstbestimmung und soziale Teilhabe trotz Corona gewährleisten“.

Informationen auf einen Klick:

Öffnung von bhz-Bereichen

Unsere Werkstattstandorte in Fasanenhof und Feuerbach sowie unsere Tagesstätte Birkach öffnen nach den Feiertagen am 11. Januar wieder auf der Grundlage der unveränderten Vorgaben der Landesregierung (Corona-VO WfbM) und strikt einzuhaltender Abstands- und Hygieneregeln.

Wir stellen es unseren Klient*innen und deren Angehörigen zunächst frei, unsere Angebote in Kalenderwoche 2 (11.01.-18.01.) im bestehenden Schichtmodell zu nutzen oder die weitere Entwicklung der Infektionszahlen zuhause zu verfolgen, wenn Ängste oder Bedenken bestehen. Wichtiger Hinweis: Nehmen Sie in diesem Fall bitte Kontakt mit uns auf. Sie können Urlaub nehmen oder eine angepasste Form der Inanspruchnahme tagesstrukturierender Leistungen besprechen.

Für diejenigen Beschäftigten, die ab 11. Januar 2021 in unsere Einrichtungen kommen, erbringen wir unsere Betreuungs- und Unterstützungsleistungen wie gewohnt. Voraussetzung ist, dass keine respiratorischen oder coronatypischen Symptome gegeben sind.

Für Fragen stehen Ihnen unsere Sozialdienste ab 11.01.2021 zur Verfügung.

Am Montag, 18. Mai, haben wir nach fast zweimonatiger Schließung wieder mit der Betreuung und Beschäftigung einer kleinen Zahl von Menschen mit Behinderung in unseren Werkstätten begonnen. Im Zentrum unserer Schutzkonzepte stehen die strikt einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln. Diese führen dazu, dass wir aufgrund der vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen auch in Zukunft unsere Klienten nicht im üblichen Umfang betreuen und beschäftigten können. Auf den vorhandenen Flächen in den Werkstattstandorten können wir uns max. um 50 Prozent der Klienten gleichzeitig kümmern.

Damit alle Klientinnnen und Klienten wieder in den Genuss der zwei Lebenswelten Wohnen und Arbeiten/Förderung kommen, haben wir am bhz ein Schichtmodell eingeführt. Das bedeutet, dass sich die Klienten mit ihrer Präsenz an den Werkstattstandorten abwechseln. Die betroffenen Beschäftigten und ihre Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer sind von uns entsprechend informiert. Die Fahrdienste sind entsprechend organisiert.

Die Tafel Feuerbach und unser Lädle im Burgenlandzentrum sind wieder normal geöffnet. Das Bistro CUBE bietet aufgrund der aktuellen Verordnungen seit 2. November wieder ausschließlich Speisen zum Mitnehmen an.

Vorsichtsmaßnahmen im bhz

Im bhz haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um unsere Beschäftigten, Bewohnerinnen und Be­wohner sowie Mitarbeitende zu schützen:

  • Für alle gilt die Regel, soziale Außenkontakte möglichst gering zu halten.
  • Unsere Mitarbeitenden halten die Hygieneregeln und Schutzvorkehrungen konsequent ein und vermitteln diese unseren Klientinnen und Klienten im täglichen Umgang.
  • Wir haben uns vorbereitet für den Fall, dass Verdachts- oder Krankheitsfälle im bhz auf­treten. Unser Pandemieplan gibt Handlungsanweisungen zur Reduktion der Ansteckungs­gefahr, zur Sicherstellung der Versorgung erkrankter Personen, zur Aufrechterhaltung des Unternehmens und zur zuverlässigen Information von Beteiligten.
  • Wir stehen im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Vorstand und Bereichsleitungen stimmen sich regelmäßig ab und treffen not­wendige Entscheidungen.

Ebenso bitten wir Sie um Beachtung coronabedingter Symptome und die Erwägung vorsorglicher Schritte wie Information von Kontaktpersonen, Vermeidung von Sozialkontakten und Testung.

Folgende Beschäftigte und Betreute dürfen die tagesstrukturierenden Angebote nicht besuchen:

  • Wer diese Beschwerden hat: zum Beispiel Fieber, trockener Husten, Schnupfen, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Glieder-Schmerzen, Schüttelfrost, in seltenen Fällen auch Durchfall.
  • Wer eine geschwächte Gesundheit hat, zum Beispiel ältere Menschen, Menschen mit Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und geschwächtem Immunsystem.
  • Wer in den letzten 14 Tagen mit jemandem zusammen war, der am Coronavirus erkrankt ist.
  • Wer sich unsicher ist, ob er gesund oder krank ist.
  • Außerdem kann es vorkommen, dass eine Person nach Hause schicken, wenn wir vermuten, dass sie krank sein könnte.

Einsatz von PoC Antigen-Schnelltests

Das bhz Stuttgart hat die Genehmigung erhalten, PoC-Antigen-Schnelltestungen auf eine Infektion mit dem Sars-CoV-19-Virus durchzuführen.

Wichtig zu wissen: Die zu testende Person muss mit dem Schnelltest einverstanden sein und dies schriftlich erklären. Weder das bhz noch die Tester*innen sind zur Durchführung eines Schnelltests in jedem Fall verpflichtet.

  • Aus organisatorischen und personellen Gründen beschränken wir die Antigen-Schnelltestungen auf asymptomatische Mitarbeitende und Klient*innen mit jeweils diffuser Kontaktpersoneneigenschaft, bei denen wir rasch Klarheit über deren Einsatz- oder Betreuungsfähigkeit im bhz gewinnen müssen.
  • Für externe Besuchspersonen und Dienstleister (z. B. Therapeuten) mit vermutlich intensiveren Kontakten zu Mitarbeitenden und Klient*innen haben wir von der Stadt Stuttgart Gutscheine für Antigen-Schnelltests erhalten. Diese können im Testzentrum auf dem Cannstatter Wasen und bei einzelnen niedergelassenen Ärzten eingelöst werden.

    (Die Testung von externen Besuchspersonen (oder alternativ die Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses) wird vom Sozialministerium bei hohen Inzidenzzahlen (50/100.000 Einwohner) empfohlen. Es besteht jedoch keine Testpflicht.) Bei Testverweigerung kann unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit im Einzelfall ein Hausverbot ausgesprochen werden.
  • Bei symptomatischen Personen und Kontakten zu krankheitsverdächtigen bzw. infizierten Personen sind häusliche Absonderung und der PCR-Test standardmäßig vorrangig anzuwenden.

Generell gilt: Auch bei negativem Testergebnis sind die etablierten Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten.

Besuchs- und Ausgangsregelungen

Allgemeines Betretungsverbot bei Rückkehr aus Risikogebieten und Corona-Symptomen

Kurz-Information für Besucherinnen und Besucher, Dienstleistende, Praktikanten, Honorarkräfte sowie Angehörige.

Wir möchten das bhz auch weiterhin „corona-frei“ halten, denn wir tragen nicht nur eine beson­dere Verantwortung für uns selbst, sondern auch für unsere Klient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeitenden. Bitte helfen Sie uns durch umsichtiges Verhalten, Infektionen zu vermeiden.

Neben den allgemeinen Covid-19-Hygienevorgaben (Abstandregelung, Händedesinfektion, Tragen eines MNS usw.) weisen wir Sie auf folgende Regelungen hin:

  • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen bei allen coronatypischen Symptomen (trockener Husten, Fieber usw.)
  • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen für den Fall, dass Sie in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Sollten Sie nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet anhand eines anerkannten Testverfahrens nach der Wiederholungstestung 5 – 7 Tage nach dem ersten Test negativ auf eine Covid-19-Infektion getestet worden sein, so gilt das Betretungsverbot für Sie nicht.
  • Informationspflicht: Auch wenn Sie nach derzeitigem Kenntnisstand aus keinem Risikogebiet zurückgekehrt sind, informieren Sie uns bitte, wenn ihr Reiseziel nachträglich zum Risiko­gebiet erklärt wird. Dann waren Sie zu dem Zeitpunkt, zu dem die Infektionszahlen bereits gestiegen sind, evtl. noch im Risikogebiet.

Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Wohnbereiche)

Besuche sind nur mit FFP2-Maske oder mit Nachweis eines negativen Testergebnis möglich.

Wir bitten Sie, sich bei Ihren Besuchen streng an die Maßnahmen zu halten:

  • Hände desinfizieren
  • Mund- und Nasenschutz
  • 1.5 Meter Abstand
  • Lüften
  • Eintrag in Besucherliste
  • Bitte nicht in Gemeinschaftsräumen aufhalten.

Bis jetzt gibt es noch keine neuen Regelungen für Besuche. Wir möchten Sie dennoch bitten, die Besuche, wo möglich zu reduzieren. Falls Sie vielen soziale Kontakte oder Erkältungssymptome haben, bitten wir von Besuchen Abstand zu nehmen.

Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Werkstätten und Förder- und Betreuungsbereich)

 

  • Bitte beachten Sie, dass Personen in unseren Betreuungs- und Wohnangeboten gesundheitlich vorbelastet sind.
  • Besucherinnen und Besucher müssen sich vorab bei Ihrer Kontaktperson anmelden und vor Ort in eine Besucherliste eintragen.
  • In unseren Werkstätten besteht eine Maskenpflicht.

Telefonische Unterstützung 

  • Sozialdienste für den „Süden“: Frau Melanie Kuttelwascher, 0711/71545-48, Frau Annika Elser, 0711/71545-41
  • Sozialdienste für den  „Norden“: Frau Gabriele Bachmayer, 0711/8179188, Frau Rebekka Pälmer, 0711/87873574, Frau Bärbel Petersen, 0711/540815-49
  • Tagesstätte: Elisabeth Lang, 0711/45115-61
  • Pädagogische Leitung: Albrecht Dengler, 0711/71545-42
  • Wohnbereichsleitung: Isolde Vogt, 0711/67355175
  • Frau Claudia Sluka-Gress: Psychologischer Dienst des bhz, Telefon: 0711/71545-913. Die Nummer wird auf das Handy von Frau Sluka umgeleitet. Bitte ggf. Nachricht auf der Mailbox hinterlassen. E-Mail: claudia.sluka(at)bhz.de

Weitere Informationen

Weitere Unterstützungsangebote

  • Sollten Sie Hilfe benötigen oder anbieten wollen, zum Beispiel beim Einkaufen, werden Sie unter www.corona-engagiert.stuttgart.de fündig!
  • Die Bürgerstiftung Stuttgart vergibt zudem Soforthilfen für Menschen und Initiativen, die sich um die sozialen Herausforderungen kümmern, die die Corona-Krise mit sich bringt.
  • Tipps für die seelische Gesundheit gibt es auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.
  • Neben den bhz-eigenen Angeboten können Sie auch die folgenden Stuttgarter Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen:
    • Krisen- und Notfalldienst, Telefon: 0180 511 044 4
    • Telefonseelsorge, Telefon: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222
    • Gewalt gegen Frauen, Telefon: 0800 011 601 6

Geben Sie die Informationen und Kontaktdaten gern auch an die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen weiter, wenn sie längere Zeit in einem anderen häuslichen Umfeld verbringen müssen.