Hinweise zum Coronavirus

Informationen/Besuchsregelungen für Beschäftigte, Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer des bhz Stuttgart e.V. (Stand: 17.10.2020)

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen am bhz.

Wir bitten alle bhz´ler – Klienten, Angehörige/gesetzliche Betreuer und Mitarbeitende – um einen verantwortlichen Umgang mit den Abstands- und Hygieneregeln sowie den Hinweisen zu möglichen Infektionsherden. Diese betreffen insbesondere das öffentliche Leben und die Reisewarnungen.

    Informationen auf einen Klick:

    Öffnung von bhz-Bereichen

    Seit Montag, 18. Mai, haben wir wieder mit der Betreuung und Beschäftigung einer kleinen Zahl von Menschen mit Behinderung in unseren Werkstätten begonnen. Die Corona-Verordnung WfbM von Mitte Juni sah eine weitere Öffnung der Werkstätten und ihrer tagesstrukturierenden Angebote vor. Sie erlaubt den Werkstätten unter bestimmten Bedingungen die Beschäftigung und Betreuung von mehr Menschen mit Behinderung als bisher. Mit der Erlaubnis der Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit Behinderung entfällt laut Verordnung für die Leistungsberechtigten die Freiwilligkeit der Kommens und der Teilnahme an den tagesstrukturierenden Angeboten.

    Im Zentrum unserer Schutzkonzepte stehen die strikt einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln. Diese führen dazu, dass wir aufgrund der vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen auch in Zukunft unsere Klienten nicht im üblichen Umfang betreuen und beschäftigten können. Auf den vorhandenen Flächen in den Werkstattstandorten können wir uns wahrscheinlich max. um 50 % der Klienten gleichzeitig kümmern.

    Damit möglichst viele Klienten wieder in den Genuss der zwei Lebenswelten Wohnen und Arbeiten/Förderung kommen, haben wir am bhz ein Schichtmodell eringeführt. Das bedeutet, dass sich die Klienten mit ihrer Präsenz an den Werkstattstandorten im wöchentlichen Rhythmus abwechseln (wahrscheinlich 2 bzw. 3 Tage pro Woche im Wechsel). Die betroffenen Beschäftigten und ihre Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer sind von uns entsprechend informiert. Die Fahrdienste sind entsprechend organisiert.

    Aktuell gilt:

    • Ein Teil der Beschäftigten muss aktuell weiterhin noch zuhause bleiben und kann noch nicht in unsere Werkstätten kommen.
    • Unsere Bewohnerinnen und Bewohner, die noch in den Wohneinrichtungen bleiben, erhalten tagsüber weiterhin Beschäftigungs- und Freizeitangebote durch feste Teams der Werkstätten.
    • Besucherinnen und Besucher des Berufsbildungsbereichs, die weiterhin zuhause bleiben, erhalten auf dem Postweg Lernbriefe und werden telefonisch von Mitarbeitenden betreut.

    Die Tafel Feuerbach, das Bistro CUBE und unser Lädle im Burgenlandzentrum sind wieder normal geöffnet. Der Familienentlastende Service (FELS) kann Ferienbetreuungen und Freizeiten in den Sommerferien anbieten. Einzelbetreuungen können ebenfalls wieder angeboten worden. Einzelne Gruppenangebote wie Freitagstreff im Jugendhaus, Bewegungs- und Sportangebote in alternativem Format auf dem Gelände des bhz und cooltour finden statt.

    Urlaubsregelungen für Beschäftigte

    Wir müssen wissen, wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren. Deshalb raten wir Ihnen ab, in ein Land oder ein Gebiet zu reisen, für das nach aktuellem Sachstand nach Rückkehr entweder eine Reisewarnung oder Quarantänepflicht vorliegt. Bitte informieren Sie sich unmittelbar vor dem Reisebeginn, ob Sie sich in ein Risikogebiet begeben. Dies ändert sich leider allzu schnell.

    Zusätzliche Fehlzeiten nach einem Urlaub müssen wir bei ihren Urlaubstagen berücksichtigen. Sollten Sie also – zum Beispiel aus familiären Gründen – trotzdem eine Reise in ein Risikogebiet planen, erörtern Sie dies unbedingt vor Urlaubsantritt mit Ihren Arbeitsgruppen, mit dem für sie zuständigen Sozialdienst und/oder Wohnleitung. In diesem Fall sind Sie durch die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dazu verpflichtet, sich nach Ihrer Rückkehr selbst in Quarantäne zu begeben und mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen.

    Als bhz behalten wir uns zudem vor, für den Fall einer angeordneten Quarantäne, die bereits bei Reiseantritt zu erwarten war, auf Ihren Urlaubsanspruch zurückzugreifen. Gleiches gilt für andere Fehlzeiten, wenn ein Urlaub trotz einer Reisewarnung angetreten wurde (zum Beispiel zusätzliche Fehlzeiten aufgrund eines Rückreiseverbots).

    Bei allen anderen Reisen bitten wir Sie darum, ca. zwei Wochen lang eigenverantwortlich zu prüfen, ob ihr Urlaubsziel im Nachhinein noch zum Risikogebiet erklärt wird. Denn dann waren Sie ja zu dem Zeitpunkt, zu dem die Infektionszahlen bereits gestiegen sind, evtl. noch dort. In diesem Fall müsste man im Einzelfall schauen, was das für Ihre Arbeit an ihrem jeweiligen Arbeitsplatz bedeutet.

    Die entsprechende, aktuelle Verordnung für Baden-Württemberg finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/

    Vor Reiseantritt sind unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise).

    Risikogebiete finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html?nn=13490888

    Vorsichtsmaßnahmen im bhz

    Im bhz haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um unsere Beschäftigten, Bewohnerinnen und Be­wohner sowie Mitarbeitende zu schützen:

    • Für alle gilt die Regel, soziale Außenkontakte möglichst gering zu halten. Wir setzen alles daran, dass es den Bewohnerinnen und Bewohnern auch unter den jetzigen Bedingungen gut geht und sie sich nicht „eingesperrt“ fühlen. Deshalb bieten je­weils feste Teams von Mitarbeitenden aus Werkstätten und anderen bhz-Bereichen Beschäf­tigung und Freizeitaktivitäten in den Wohneinrichtungen an, wo dies noch nötig ist.
    • Unsere Mitarbeitenden halten die Hygieneregeln und Schutzvorkehrungen konsequent ein und vermitteln diese den Bewohnerinnen und Bewohnern im täglichen Umgang.
    • Wir haben uns vorbereitet für den Fall, dass Verdachts- oder Krankheitsfälle im bhz auf­treten. Unser Pandemieplan gibt Handlungsanweisungen zur Reduktion der Ansteckungs­gefahr, zur Sicherstellung der Versorgung erkrankter Personen, zur Aufrechterhaltung des Unternehmens und zur zuverlässigen Information von Beteiligten.
    • Wir stehen im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Vorstand und Bereichsleitungen stimmen sich mehrmals wöchentlich per Video- oder Telefonkonferenz ab und treffen not­wendige Entscheidungen.
    • Unsere Mitarbeitenden zeigen in der jetzigen Ausnahmesituation einen tollen Teamgeist. Sie unterstützen sich gegenseitig und sind für die Bewohnerinnen und Bewohner ein verläss­liches und vertrautes Gegenüber.

    Ebenso bitten wir Sie um Beachtung coronabedingter Symptome und die Erwägung vorsorglicher Schritte wie Information von Kontaktpersonen, Vermeidung von Sozialkontakten und Testung. Denn mit den weiteren Öffnungen und vermehrten sozialen Kontakten besteht die Gefahr, dass die Infektionszahlen wieder steigen.

    Folgende Beschäftigte und Betreute dürfen die tagesstrukturierenden Angebote nicht besuchen:

    • Wer diese Beschwerden hat: zum Beispiel Fieber, trockener Husten, Schnupfen, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Glieder-Schmerzen, Schüttelfrost, in seltenen Fällen auch Durchfall.
    • Wer eine geschwächte Gesundheit hat, zum Beispiel ältere Menschen, Menschen mit Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und geschwächtem Immunsystem.
    • Wer in den letzten 14 Tagen mit jemandem zusammen war, der am Coronavirus erkrankt ist.
    • Wer sich unsicher ist, ob er gesund oder krank ist.
    • Außerdem kann es vorkommen, dass eine Person nach Hause schicken, wenn wir vermuten, dass sie krank sein könnte.

    Telefonische Unterstützung 

    • Sozialdienste für den „Süden“: Frau Melanie Kuttelwascher, 0711/71545-48, Frau Annika Elser, 0711/71545-41
    • Sozialdienste für den  „Norden“: Frau Gabriele Bachmayer, 0711/8179188, Frau Rebekka Pälmer, 0711/87873574, Frau Bärbel Petersen, 0711/540815-49
    • Tagesstätte: Elisabeth Lang, 0711/45115-61
    • Pädagogische Leitung: Albrecht Dengler, 0711/71545-42
    • Wohnbereichsleitung: Isolde Vogt, 0711/67355175
    • Frau Claudia Sluka-Gress: Psychologischer Dienst des bhz, Telefon: 0711/71545-913. Die Nummer wird auf das Handy von Frau Sluka umgeleitet. Bitte ggf. Nachricht auf der Mailbox hinterlassen. E-Mail: claudia.sluka(at)bhz.de

    Besuchs- und Ausgangsregelungen

     

    Allgemeines Betretungsverbot bei Rückkehr aus Risikogebieten und Corona-Symptomen

    Kurz-Information für Besucherinnen und Besucher, Dienstleistende, Praktikanten, Honorarkräfte sowie Angehörige.

    Wir möchten das bhz auch weiterhin „corona-frei“ halten, denn wir tragen nicht nur eine beson­dere Verantwortung für uns selbst, sondern auch für unsere Klient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeitenden. Bitte helfen Sie uns durch umsichtiges Verhalten, Infektionen zu vermeiden.

    Neben den allgemeinen Covid-19-Hygienevorgaben (Abstandregelung, Händedesinfektion, Tragen eines MNS usw.) weisen wir Sie auf folgende Regelungen hin:

    • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen bei allen coronatypischen Symptomen (trockener Husten, Fieber usw.)
    • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen für den Fall, dass Sie in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Sollten Sie nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet anhand eines anerkannten Testverfahrens nach der Wiederholungstestung 5 – 7 Tage nach dem ersten Test negativ auf eine Covid-19-Infektion getestet worden sein, so gilt das Betretungsverbot für Sie nicht.
    • Informationspflicht: Auch wenn Sie nach derzeitigem Kenntnisstand aus keinem Risikogebiet zurückgekehrt sind, informieren Sie uns bitte, wenn ihr Reiseziel nachträglich zum Risiko­gebiet erklärt wird. Dann waren Sie zu dem Zeitpunkt, zu dem die Infektionszahlen bereits gestiegen sind, evtl. noch im Risikogebiet.

    Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Wohnbereiche)

    Die Corona-Verordnung für Pflegeeinrichtungen vom 1. Juli brachte Lockerungen bei den Be­suchs- und Ausgangsregelungen. So dürfen Bewohnerinnen und Bewohner wieder bis zu zwei Besuche täglich in ihren Zimmern empfangen. Die Besuche müssen wir dokumentieren. Das Verlassen der Einrichtung durch die Bewohnerinnen und Bewohner ist nach wie vor anzuzeigen.

    Sie können Ihre Angehörigen wieder mal nach Hause in den Urlaub oder zu Besuchen holen und Ihnen da­mit einen Tapetenwechsel und/oder Urlaub bieten. Nach der Rückkehr von einem Besuch oder Urlaub gibt es keine Quarantäne-Regelung mehr. Entfallen ist auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung über 14 Tage bei Rückkehr in die Einrichtung oder gar die empfohlene Quarantäne.

    Dabei setzen wir sehr auf Ihre verbindliche Verantwortung: Bitte achten Sie darauf, dass Sie und Ihre Angehörigen nicht zu viele verschiedene Außenkontakte haben und halten Sie die bekannten Hygieneregelungen mit Abstand, Hände waschen (Desinfektion) und Mundschutz (wo möglich) ein. Im Falle einer Infektion in unseren Wohnbereichen oder dem Anstieg der Corona-Fallzahlen in der Region Stuttgart behalten wir uns vor, Lockerungen kurzfristig wieder zurückzunehmen.

    Bitte klären Sie vorab mit den Hausleitungen ab, wenn Sie Ihre Angehörigen für einen Besuch oder Urlaub abholen wollen.  Ausführlichere Informationen erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen von den Wohnbereichs-/Hausleitungen.

    Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Werkstätten und Förder- und Betreuungsbereich)

    • Bitte beachten Sie, dass Personen in unseren Betreuungs- und Wohnangeboten gesundheitlich vorbelastet sind.
    • Besucherinnen und Besucher müssen sich in eine Besucherliste eintragen.

    Weitere Informationen

    Weitere Unterstützungsangebote

    • Sollten Sie Hilfe benötigen oder anbieten wollen, zum Beispiel beim Einkaufen, werden Sie unter www.corona-engagiert.stuttgart.de fündig!
    • Die Bürgerstiftung Stuttgart vergibt zudem Soforthilfen für Menschen und Initiativen, die sich um die sozialen Herausforderungen kümmern, die die Corona-Krise mit sich bringt.
    • Tipps für die seelische Gesundheit gibt es auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.
    • Neben den bhz-eigenen Angeboten können Sie auch die folgenden Stuttgarter Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen:
      • Krisen- und Notfalldienst, Telefon: 0180 511 044 4
      • Telefonseelsorge, Telefon: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222
      • Gewalt gegen Frauen, Telefon: 0800 011 601 6

    Geben Sie die Informationen und Kontaktdaten gern auch an die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen weiter, wenn sie längere Zeit in einem anderen häuslichen Umfeld verbringen müssen.