Hinweise zum Coronavirus

Informationen/Besuchsregelungen für Beschäftigte, Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer des bhz Stuttgart e.V. (Stand: 07.07.2021)

Wir bitten alle bhz´ler – Klienten, Angehörige/gesetzliche Betreuer und Mitarbeitende – um einen verantwortlichen Umgang mit den Abstands- und Hygieneregeln. Bitte beachten Sie: Impfung und Testung sind keine Garanten, sich selbst und/oder andere nicht anstecken zu können. Deshalb müssen alle bisherigen Hygieneregeln (Abstand – Hygiene – Maske – Lüften) weiterhin eingehalten werden. Dies gilt auch für alle externen Besucherinnen und Besucher. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis!

Bei seiner täglichen Arbeit muss das bhz Stuttgart vor allem drei Verordnungen des Landes beachten und umsetzen:

  • Die allgemeine Corona-Verordnung
  • Die Corona-Verordnung WfbM für Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Die Corona-Verordnung Pflegeeinrichtungen

Das bhz setzt sich für hohen Infektionsschutz ein und will gleichzeitig versuchen, Menschen mit Behinderung ein individuelles und größtmögliches Recht der Teilhabe an Beschäftigung, Betreuung und Bildung sowie an sozialem und familiären Miteinander zu ermöglichen. Mehr dazu finden finden Sie im Positionspapier der Task Force Langzeitpflege und Eingliederungshilfe „Selbstbestimmung und soziale Teilhabe trotz Corona gewährleisten“.

Informationen auf einen Klick:

Öffnung von bhz-Bereichen

Die niedrigen Inzidenzen sowie die neuen Regelungen erlauben schrittweise weitere Lockerungen und mehr begleitende Angebote. Damit alle Klientinnnen und Klienten wieder in den Genuss der zwei Lebenswelten Wohnen und Arbeiten/Förderung kommen, haben wir schon seit längerem am bhz ein Schichtmodell eingeführt. Das bedeutet, dass sich die Klienten mit ihrer Präsenz an den Werkstattstandorten abwechseln. Schrittweise möchten wir nun noch mehr Personen in die Werkstätten zurückholen. Die betroffenen Beschäftigten und ihre Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuer sind von uns entsprechend informiert. Die Fahrdienste sind entsprechend organisiert.

Die Tafel Feuerbach ist normal geöffnet. Der Betrieb unseres Bistro CUBE und des Café am Lindenbachsee läuft unter den jeweils aktuell gültigen Bestimmungen der Gastronomie. Das Bistro CUBE bietet Speisen zusätzlich weiterhin zum Mitnehmen an. Unser Lädle im Burgenlandzentrum ist nach Terminvereinbarung geöffnet.

Urlaubsregelungen für Beschäftigte

Völlig unbeschwerter Urlaub im In- und Ausland ist immer noch nicht uneingeschränkt möglich. Die verbesserte epidemiologische Lage in Deutschland und weiten Teilen Europas in Verbindung mit den voranschreitenden Impfungen führen aber ab 1. Juli 2021 zu einer weiteren Anpassung der Reisewarnungen (siehe FAQ unter www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit).

Die Gesetze und Verordnungen in Bezug auf Corona unterliegen aber weiterhin einem ständigen Wandel. Wir möchten Sie gerne unterstützen, können Sie aber nicht tagesaktuell über Änderungen auf dem Laufenden halten. Deshalb gilt ...

... wenn Sie eine Reise planen und von einer Reise zurückkehren: 

Impfung

Impfberechtigung

Wer impfberechtigt ist, können diese hier im Detail nachlesen.

    Mobile Impfteams im bhz

    Die Mobilen Impfteams haben unsere Tagesstruktur sowie die Wohnbereiche für Erst- und Zweitimpfungen bereits aufgesucht.

    Impfung in Impfzentren

    Sie haben auch die Möglichkeit, sich direkt bei den Impfzentren selbst einen Termin geben zu lassen. (Tel. 116 117 oder www.impfterminservice.de/impftermine).

    Muss man sich impfen lassen?

    Wir empfehlen und befürworten die Impfung. Es besteht aber keine Impfpflicht.

    Keine Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben.Weitere Informationen zur Impfung finden Sie hier.

    Vorsichtsmaßnahmen im bhz

    Im bhz haben wir Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um unsere Beschäftigten, Bewohnerinnen und Be­wohner sowie Mitarbeitende zu schützen:

    • Maskenpflicht entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung: In einigen Bereichen muss aktuell eine medizinische Maske, statt der bisherigen „Alltagsmaske“ getragen werden. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen. Selbstgenähte Stoffmasken, Schals oder Tücher entsprechen diesem Standard nicht. Das bedeutet, dass in allen bhz-Einrichtungen medizinische oder bei Bedarf FFP2-Masken zu tragen sind. Dies gilt auch für externe Besucher*innen und/oder Dienstleister.
    • Unsere Mitarbeitenden halten die Hygieneregeln und Schutzvorkehrungen konsequent ein und vermitteln diese unseren Klientinnen und Klienten im täglichen Umgang.
    • Wir haben uns vorbereitet für den Fall, dass Verdachts- oder Krankheitsfälle im bhz auf­treten. Unser Pandemieplan gibt Handlungsanweisungen zur Reduktion der Ansteckungs­gefahr, zur Sicherstellung der Versorgung erkrankter Personen, zur Aufrechterhaltung des Unternehmens und zur zuverlässigen Information von Beteiligten.
    • Wir stehen im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Vorstand und Bereichsleitungen stimmen sich regelmäßig ab und treffen not­wendige Entscheidungen.

    Ebenso bitten wir Sie um Beachtung coronabedingter Symptome und die Erwägung vorsorglicher Schritte wie Information von Kontaktpersonen und Testung.

    Folgende Beschäftigte und Betreute dürfen die tagesstrukturierenden Angebote nicht besuchen:

    • Wer diese Beschwerden hat: zum Beispiel Fieber, trockener Husten, Schnupfen, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Glieder-Schmerzen, Schüttelfrost, in seltenen Fällen auch Durchfall.
    • Wer in den letzten 14 Tagen mit jemandem zusammen war, der am Coronavirus erkrankt ist.
    • Wer sich unsicher ist, ob er gesund oder krank ist.
    • Außerdem kann es vorkommen, dass eine Person nach Hause schicken, wenn wir vermuten, dass sie krank sein könnte.

    Hinweis: Bei Krankheit muss spätestens ab dem 4. Kalendertag eine Krankmeldung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) vorgelegt werden. Bei Quarantäneanordnung müssen Sie uns bitte unverzüglich informieren und eine Kopie der schriftlichen Anordnung vorlegen.

    Einsatz von Schnelltests

    Das bhz Stuttgart hat die Genehmigungerhalten, PoC-Antigen-Schnelltestungen auf eine Infektion mit dem Sars-CoV-19-Virus durchzuführen und bietet Mitarbeitenden und Klient*innen regelmäßig die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

    Wichtig zu wissen: Die zu testende Person muss mit dem Schnelltest einverstanden sein und dies schriftlich erklären.

    • Aus organisatorischen und personellen Gründen beschränken wir die Antigen-Schnelltestungen auf asymptomatische Mitarbeitende und Klient*innen mit jeweils diffuser Kontaktpersoneneigenschaft, bei denen wir rasch Klarheit über deren Einsatz- oder Betreuungsfähigkeit im bhz gewinnen müssen.
    • Für externe Besuchspersonen und Dienstleister (z. B. Therapeuten) mit vermutlich intensiveren Kontakten zu Mitarbeitenden und Klient*innen haben wir von der Stadt Stuttgart Gutscheine für Antigen-Schnelltests erhalten. Diese können im Testzentrum auf dem Cannstatter Wasen und bei einzelnen niedergelassenen Ärzten eingelöst werden.

      (Die Testung von externen Besuchspersonen (oder alternativ die Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses) wird vom Sozialministerium bei hohen Inzidenzzahlen (50/100.000 Einwohner) empfohlen. Es besteht jedoch keine Testpflicht.) Bei Testverweigerung kann unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit im Einzelfall ein Hausverbot ausgesprochen werden.
    • Bei symptomatischen Personen und Kontakten zu krankheitsverdächtigen bzw. infizierten Personen sind häusliche Absonderung und der PCR-Test standardmäßig vorrangig anzuwenden.

    Generell gilt: Auch bei negativem Testergebnis sind die etablierten Hygienemaßnahmen einzuhalten.

    Besuchs- und Ausgangsregelungen

    Allgemeines Betretungsverbot bei Rückkehr aus Risikogebieten und Corona-Symptomen

    Kurz-Information für Besucherinnen und Besucher, Dienstleistende, Praktikanten, Honorarkräfte sowie Angehörige.

    Wir möchten das bhz auch weiterhin „corona-frei“ halten, denn wir tragen nicht nur eine beson­dere Verantwortung für uns selbst, sondern auch für unsere Klient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeitenden. Bitte helfen Sie uns durch umsichtiges Verhalten, Infektionen zu vermeiden.

    Neben den allgemeinen Covid-19-Hygienevorgaben (Abstandregelung, Händedesinfektion, Tragen eines MNS usw.) weisen wir Sie auf folgende Regelungen hin:

    • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen bei allen coronatypischen Symptomen (trockener Husten, Fieber usw.)
    • Betretungsverbot aller bhz-Einrichtungen für den Fall, dass Sie in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Sollten Sie nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet anhand eines anerkannten Testverfahrens nach der Wiederholungstestung 5 - 7 Tage nach dem ersten Test negativ auf eine Covid-19-Infektion getestet worden sein, so gilt das Betretungsverbot für Sie nicht.
    • Informationspflicht: Auch wenn Sie nach derzeitigem Kenntnisstand aus keinem Risikogebiet zurückgekehrt sind, informieren Sie uns bitte, wenn ihr Reiseziel nachträglich zum Risiko­gebiet erklärt wird. Dann waren Sie zu dem Zeitpunkt, zu dem die Infektionszahlen bereits gestiegen sind, evtl. noch im Risikogebiet.

    Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Wohnbereiche)

    • Bewohnerinnen und Bewohner können ihre Angehörigen zuhause besuchen und Besuch empfangen. Der Besuch hinterlässt seine Daten auf dem bereitgelegten Datenblatt, desinfiziert die Hände, hält sich nicht ohne medizinische Maske im Allgemeinbereich auf und verbringt die Besuchszeit auf dem Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners. Sind beide Seiten geimpft oder genesen, kann dies ohne Maske und ohne Abstand geschehen.
    • Für die Zeiten längerer Abwesenheit von Bewohnerinnen und Bewohner gilt eine interne Teststrategie.

    Falls Sie Erkältungssymptome haben, bitten wir von Besuchen Abstand zu nehmen.

    Hinweise für Gäste, Angehörige und Betreuungspersonen (Werkstätten und Förder- und Betreuungsbereich)

    • Besucherinnen und Besucher müssen sich vor Ort in eine Besucherliste eintragen.
    • In unseren Werkstätten besteht eine Maskenpflicht (zulässig sind ausschließlich medizinische Masken oder FFP2-Masken).

    Telefonische Unterstützung 

    • Sozialdienste für den „Süden“: Frau Melanie Kuttelwascher, 0711/71545-48, Frau Annika Elser, 0711/71545-41
    • Sozialdienste für den  „Norden“: Frau Gabriele Bachmayer, 0711/8179188, Frau Rebekka Pälmer, 0711/87873574, Frau Bärbel Petersen, 0711/540815-49
    • Tagesstätte: Alexandra Schmidt, 0711/45115-61
    • Pädagogische Leitung: Albrecht Dengler, 0711/71545-42
    • Wohnbereichsleitung: Isolde Vogt, 0711/67355175
    • Frau Claudia Sluka-Gress: Psychologischer Dienst des bhz, Telefon: 0711/71545-913. Die Nummer wird auf das Handy von Frau Sluka umgeleitet. Bitte ggf. Nachricht auf der Mailbox hinterlassen. E-Mail: claudia.sluka(at)bhz.de

    Weitere Informationen

    Weitere Unterstützungsangebote

    • Sollten Sie Hilfe benötigen oder anbieten wollen, zum Beispiel beim Einkaufen, werden Sie unter www.corona-engagiert.stuttgart.de fündig!
    • Die Bürgerstiftung Stuttgart vergibt zudem Soforthilfen für Menschen und Initiativen, die sich um die sozialen Herausforderungen kümmern, die die Corona-Krise mit sich bringt.
    • Tipps für die seelische Gesundheit gibt es auch auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.
    • Neben den bhz-eigenen Angeboten können Sie auch die folgenden Stuttgarter Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen:
      • Krisen- und Notfalldienst, Telefon: 0180 511 044 4
      • Telefonseelsorge, Telefon: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222
      • Gewalt gegen Frauen, Telefon: 0800 011 601 6

    Geben Sie die Informationen und Kontaktdaten gern auch an die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen weiter, wenn sie längere Zeit in einem anderen häuslichen Umfeld verbringen müssen.