Aus eins wird zwei: Das 1989 erbaute Wohnheim in Plieningen wurde in zwei Gebäude aufgeteilt. Sie bieten 24 (früher 36) Plätze im gemeinschaftlichen Wohnen. Nach einem schweren Start im Februar mit zahlreichen Corona-Infektionen können die Bewohner*innen nun richtig in ihrem alten neuen Zuhause ankommen.
Innovativ-inklusives Konzept
Ausreichend Platz ist auch Seniorenbetreuung, die künftig ausgebaut werden soll. Das Konzept der Wohngebäude ist innovativ und inklusiv: Großzügige Veranstaltungsräume ermöglichen zusätzliche inklusive Seniorenangebote, quartiersbezogene Projekte mit Plieninger Partnern und gemeinsame Aktivitäten der Bewohner*innen. Außerdem sind sechs Appartements entstanden, die voraussichtlich ab Herbst an Studierende vermietet werden sollen. Für sie bietet sich hier attraktiver und bezahlbarer Wohnraum mit sozialem Engagement als Gegenleistung.
Bis zur Fertigstellung eines weiteren Gebäudes in der nahegelegenen Hagenwiesenstraße werden die Studierenden-Appartements noch von Menschen mit Behinderung genutzt. Dort entstehen weitere sieben bis acht Wohnplätze für Menschen mit Behinderung.
Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Land Baden-Württemberg, den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) sowie die Aktion Mensch.

