Mein Erfahrungsbericht aus dem Tafelladen
Ich stehe jetzt 4 Wochen vor dem Ende meines Freiwilligen Sozialen Jahres. Ich wusste zwar, dass es bald vorbei sein würde, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, kann ich es kaum fassen.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich im Tafelladen Feuerbach etabliert. Ich habe mir hier meine eigene Welt aufgebaut. Doch nun existiert diese nur noch 20 Arbeitstage. Das macht mich sehr traurig. Man kann dieses Jahr, das einem so viel gegeben hat, nicht in ein paar Zeilen fassen.
Es gab so viele tolle Dinge, die ich erfahren durfte.
Die Beschäftigten, die mir die Augen auf das Wesentliche öffneten.
Meine Mitarbeiter, mit denen ich gute Gespräche geführt habe, die mich berührten. ´
Meine Mitbewohner, die mir ein Heimatgefühl gaben.
Und viel mehr als das.
Mein FSJ geht weit über die Arbeit hinaus.
Das Wichtigste was ich in diesem Jahr herausgefunden habe, ist zu wissen was mir gefällt, was mir Kraft gibt, was meine Stärken und Schwächen sind, wie ich diese einsetze und was es heißt auf seinen eigenen Beinen zu stehen.
In diesen vergangenen 328 Tagen bin ich mir und meiner persönlichen Weiterentwicklung einen großen Schritt näher gekommen. Ich möchte dieses Jahr nicht missen.
Später einmal, wenn ich an diese Zeit zurückdenke, werde ich ein gutes Gefühl dabei haben.
Hierfür bedanke ich mich bei all meinen Weggefährten, die mir all das möglich gemacht haben.
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