Erfahrungsbericht von Alina aus der Medizintechnik und Rebecca aus der Kreativ-Industrie:
Es gibt viele Gründe sich für ein FSJ zu entscheiden: Eine Auszeit nach der Schule oder Einblicke in die Arbeitswelt sind nur zwei davon.
Wir haben uns für ein FSJ im bhz entschieden da wir glauben, dass ein Freiwilliges Soziales Jahr dort am besten unseren Vorstellungen entspricht. Im bhz gibt es verschiedene Abteilungen in denen die Beschäftigten ihre Fähigkeiten verbessern und ausleben können. Jeder wird in dem Bereich untergebracht, der am besten seinen Wünschen und Möglichkeiten entspricht. Die Menschen mit Behinderung werden in den Abteilungen von mindestens einem freiwilligen Helfer und teilweise sogar zwei FSJlern oder (bisher) Zivi’s unterstützt.
Während der Einarbeitungszeit wurden uns über einen längeren Zeitraum unsere Aufgaben sowie die Abläufe in unserer Abteilung in allen Einzelheiten erklärt. Nach dieser Zeit konnten wir die von Abteilung zu Abteilung verschiedenen Aufgaben sehr selbstständig erledigen. Dazu gehört z. B. das Packen und Versenden von Paketen aber auch Organisatorisches. Dennoch haben wir eine feste Haupttätigkeit - wir leiten die Beschäftigten an und kontrollieren ihre fertigen Arbeiten.
Das ist aber nicht Alles. Durch die vertraute und freundschaftliche Atmosphäre in der Werkstatt entwickelte sich ein sehr enges Verhältnis zu den Beschäftigten. Wenn sie Probleme haben oder einen Rat brauchen kommen sie oft zu uns - wir motivieren und trösten sie oder hören einfach nur zu. Dadurch ist unsere Arbeit sehr abwechslungsreich und wird nie langweilig. Bei unserem Arbeitsalltag fällt aber auch ein kleiner pflegerischer Anteil an, wie z.B. die Assistenz zweier Beschäftigter beim Mittagessen oder Unterstützung bei Klogängen.
Durch unser Freiwilliges Soziales Jahr haben wir sehr viele interessante Persönlichkeiten und Geschichten kennen gelernt - die wir in diesem Umfang ohne das bhz nicht erlebt hätten.
Alles in allem ist die Arbeit in der Werkstatt eine einmalig schöne Erfahrung, in der wir viel über uns und andere gelernt haben. Wir können daher nur jedem ein FSJ empfehlen.
Alina Kopp und Rebecca Röser
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